Seit gestern ist das Internet voll mit Meldungen über den neuen Google-Dienst – Google Currents. Speziell für Smartphones und Tablets konzipiert, handelt es sich dabei um ein Angebot welches verschiedene Nachrichtendienste sammelt und für die Geräte in besonders gut lesbarer Form aufbereitet.

Screenshot von Google currents
Wenn Sie täglich mehrere Nachrichtenseiten ansteuern, mehrere Blogs oder sonstige Informationsseiten aufrufen, bringt das Programm diese unter einem Dach zusammen, wandelt sie in ein Magazin-ähnliches Format und Sie können darin blättern wie in einer Zeitschrift. Dabei werden die einzelnen Meldungen mit Überschrift und Kurztext angezeigt und bei einem Tipp auf die Nachricht gelangen Sie auf die eigentliche Webseite.
Das sieht ansprechend aus und ist überaus praktisch, da man einen schnellen Überblick über seine bevorzugten Webseiten erhält. Auch dieser Blog kann mit einem Klick in Currents abonniert werden. Soll schließlich keiner behaupten wir wären nicht up to date.
Wenn Sie selbst mit Ihrer Seite in dem Dienst vertreten und auffindbar sein möchten, finden Sie in Caschys Blog eine kurze Anleitung, wie Sie das einrichten. Sofern Ihre Webseite in der Lage ist einen rss-feed zur Verfügung zu stellen, steht dem Ganzen nichts im Wege. Zum Einrichten verlangt Google allerdings zwingend den Einsatz von Google Chrome. Auch eine Maßnahme den Browser unter´s Volk zu bringen. Sagt aber niemand, dass man ihn nachher noch weiter verwenden muss – wobei schlecht isser ja nun nicht, da gibt es üblere.

Screenshot Flipboard Homepage
Meiner Meinung nach optisch wesentlich attraktiver und mit mehr Funktionen präsentiert sich Flipboard. Leider derzeit nur für iPad und iPhone verfügbar bietet die App noch einiges an Zusatzfunktionen gegenüber dem Google-Dienst.
In der Grundeinstellung werden bekannte Nachrichtenmagazine automatisch “eingelesen”. Hier merkt man allerdings, dass der Dienst aus den USA stammt, denn man sieht erst einmal nur amerikanische Magazine. Umstellen kann man auf europäische – für Franzosen und Engländer sind bereits Inhalte vorhanden, für den deutschsprachigen Raum sieht es leider noch recht mau aus.
Macht aber nix, denn man kann seine eigenen Inhalte erstellen. Hierzu besteht die Möglichkeit seine über Google reader abonnierten rss-feeds einzulesen. Einmal damit verknüpft muss man sich in Flipboard selbst nicht mehr darum kümmern, das geschieht ab sofort bei jedem Start und in bestimmten Zeit-Intervallen automatisch.
Absolut toll ist aber, dass man auch seinen Facebook-Account und Twitter unter dieser Oberfläche einbinden kann (derzeit jeweils nur einer, an Multi-Accounts wird gearbeitet). Vor allem bei Facebook überrascht Flipboard mit der “Interpretation”. Alles wird wie in einem Magazin dargestellt und gepostete Bilder und Videos werden optisch besonders hübsch aufbereitet.
Meldungen aus feeds können direkt aus Flipboard per Mail weitergeleitet oder in Facebook gepostet und “geliked” werden. Über den optionalen Flipboard-Account werden die Daten zwischen iPhone und iPad synchronisiert.
Achja – ist übrigens kostenlos wobei ich für so ein Programm durchaus bereit wäre ein paar Öre zu bezahlen. Hier das offizielle Video über den Funktionsumfang:
Weitere Details und Erklärungen zu Flipboard & Co. bei Techfacts.de





